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Der Ring – Ein Schmuckstück mit viel Symbolik und Geschichte

Der Ring gehört zu den am meisten bekannten Schmuckstücken, den man in allen Kulturen vorfindet. Ob als Schmuck an Hand oder Fuß – es gibt kaum ein Schmuckstück, das so begeistert. Auch wenn der Name irritieren kann, so sollten Ohrringe und Nasenringe hier vom eigentlichen Ring abgegrenzt werden, da diese zu den Nadeln gehören.


Der Ring – Geschichtliches zum beliebten Schmuckstück

 

Es ist kaum zu glauben, aber die ältesten Ringe, die uns heute bekannt sind, sind über 21.000 Jahre alt. So wurden in Tschechien in Pavlov Fingerringe gefunden, die aus Mammutelfenbein gefertigt wurden.

 

Seit jeher waren Ringe nicht nur als Schmuck wichtig, sondern sie stellten auch gewisse Wertobjekte dar und dienten somit gerne als Zahlungs- oder Tauschmittel. In den vormünzlichen Zeiten war das Ringgeld als Zahlungsmittel sehr beliebt und zählt zum Bereich des Schmuckgeldes.

 

Auch wenn heute Ringe aus Gelbgold, Weissgold, Rotgold, Platin, Silber oder Edelstahl gar nicht mehr wegzudenken sind, so wurden die ersten Ringe urpsünglich aus Knochen und vermutlich auch aus Stein (zum Beispiel Bernstein) sowie Holz gefertigt. Später wurden gerne auch Eisen, Bronze, Glas und Edelmetalle zu Ringen verarbeitet. Im Laufe der Kulturgeschichte bildeten sich bei Ringen die verschiedensten Bedeutungen heraus. Während man heute bei dem Begriff „Partnerringe Weissgold“ ein ganz bestimmtes Bild vor Augen hat, so hatten Ringe früher vorwiegend eine ganz andere Bedeutung.

 

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Bereits in der Antike als auch im europäischen Mittelalter waren Ringe die beliebtesten Schmuckstücke der Oberschicht. So sympolisierten Siegelringe Würde und Macht. Bereits seit der Antike, und vor allem im Hochmittelalter, dienten Ringe als Zeichen für Treue und Liebe und nahmen eine wichtige Stellung bei der Eheschließung ein. In der frühen Neuzeit diente der Ring dann auch immer mehr als Trauer- oder Gedächtnisring. Im Mittelalter besaß man Schutz- und Heilringe, welche beispielsweise einen Krötenstein beinhalteten. Noch über die Renaissance hinaus hielt dieser Brauch an.

 

Im Laufe der Zeit wurde der Ring zu einem Herrschaftssymbol, ordnete seinen Träger einer Glaubensgemeinschaft zu, diente rituellen Zwecken, wie beispielsweise der Trauer, oder war Zeuge von Eheversprechen. Abgesehen davon galt der Ring auch immer schon als wichtiges Schmuckstück für die Selbstdarstellung.

 

Die künsterlische Gestaltung, der Wert, aber auch die Wahl des Materials eines Rings sind besonders wichtig für die Bedeutung des Rings als Schmuckstück. Eine schöne Gestaltung sowie seltenes und kostbares Material sind eine wichtige Grundlage für die besondere Bedeutung eines Rings.

 

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Der Ring als Symbol für den religiösen Stand

 

Der Ring gehört bereits seit dem 7. Jahrhundert zu den Insignien der geweihten Jungfrauen. Auf diesem alten Brauch basierend tragen bis heute in einigen Orden die Ordensschwestern und Nonnen einen Ring. Dabei steht der Ring für die bräutliche Symbolik für die Bindung der Ringträgerin an Christus.

 

Ebenfalls zu den Insignien zählen der Fischerring des Papstes, der Bischof-, Abt- sowie der Kardinalsring. Nicht selten verfügen diese Ringe über einen Amethysten (er zählt als der Stein der Weisheit und Anmut).

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Weißgold Ring – Die Ermittlung der Ringgröße

Um die Ring Größe ihrer Kunden festzustellen, messen Goldschmiede und Juweliere die Finger mittels eines genormten Ringmaßes. Meistens hat dieses die Gestalt von Eisenringen in den entsprechenden Größen. Diese sind um einen zentralen, sie bündelnden Ring, beweglich platziert. Durch das Aufstecken der einzelnen Ringe kann so die passende Größe des Kunden ermittelt werden. Teilweise wird hier auch eine ganz einfache Schablone verwendet. Diese verfügt über Lochungen in den verschiedenen Größen.

 

Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, um die persönliche Ring Größe zu ermitteln. Dazu nimmt man einen vorhandenen gut sitzenden Ring und misst hier den inneren Durchmesser von dem Ring in Millimeter (mm) mittels eines Messschiebers. Dieser Durchmesser muss anschließend mit der Kreiszahl (gerundet 3,142) multipliziert werden. Als Ergebnis erhält man den Finger- bzw. Ring Umfang.

 

 

Eine weitere Methode, um die Ringgröße zu ermitteln, ist die Bestimmung des Umfangs des Fingers mittels eines Papierstücks. Dafür muss ein nur wenige Millimeter breiter Streifen Papier abgeschnitten werden. Dieser Streifen wird nun um den Finger gewickelt. Als nächstes wird die Schnittstelle des Papiers auf beiden, einander überlappenden, Lagen markiert. Zuletzt kann nun der Abstand zwischen den Markierungen mit einem Lineal gemessen werden. Bei dieser Methode wird allerdings nicht berücksichtigt, dass ein Ring, je nach seiner Gestalt, der Ausprägung der Fingerknöchel, oder der Form des Fingers ganz unterschiedlich weit gearbeitet werden muss, um auch angenehm tragbar zu sein.

 

Eine weitere Problematik der Ring Größe ist es, dass die Finger im Laufe des Tages, und vor allem im Sommer, bei den höheren Temperaturen, anschwellen können. So können die Finger im Sommer dicker sein als im Winter. Genauso ist es auch in der Nacht im Vergleich zum Tag.

 


Fazit:

 

Seit jeher ist der Ring ein äußerst beliebtes Schmuckstück. Während heute vor allem Ringe aus Gold wie Weissgold beliebt sind, waren es früher noch Knochen und Steine. Der Ring dient als Status-Symbol und als Symbolträger in vielerlei Hinsicht. Für die Ermittlung der Ring Größe gibt es ganz unterschiedliche Methoden, die zum Teil auch ganz einfach zu Hause angewendet werden können. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass die Finger gerne sowohl im Verlaufe des Tages als auch im Sommer anschwellen und somit dicker werden können.

 

 

 

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2 Gedanken zu „Der Ring – Ein Schmuckstück mit viel Symbolik und Geschichte

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